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Erstattungsfähigkeit von Heilpraktikerbehandlungen aufgrund eines Unfalls

Heilpraktikerbehandlungskosten sind erstattungsfähig, wenn der Geschädigte davon ausgehen kann, dass sie eine Verbesserung seines unfallbedingten Gesundheitszustandes herbeiführen(OLG Brandenburg, 12 U 32/07)

Das ist nicht nur der Fall bei Förderung der Heilung , sondern auch bei bloßer Linderung von Schmerzen. Die Aufwendungen für die Außenseitermethoden sind ersatzfähig, wenn wissenschafltich betrachet die Chance des Heilungserfolges, einer Linderung oder Verminderung einer weiteren Verschlechterung besteht.

Hierbei ist es unerheblich, ob die Behandlungskosten üblicherweise in dem Leistungskatalog gesetzlicher Krankenkassen enthalten sind.

Das Gericht hat dann bei der Entscheidung, ob die Aufwendungen ersatzfähig sind, auf die Hinzuziehung eines Sachverständigengutachters abzustellen, der den konkreten Falll dann danach zu beurteilen hat, ob eine medizinische Erforderlichkeit der Durchführung einer Heilpraktkerbehandlung hier geboten und erfolgsversprechend erscheint (LG  München, Urt. v. 07.03.2011).

Eintrag vom: 04.01.2012

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