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Vorschäden am Unfallfahrzeug können nicht durch Sachverständigengutachten belegt werden

Macht ein Anspruchsteller aufgrunde eines Verkehrsunfalles Schäden geltend, so kann er sich, wenn Vorschäden am PKW vorhanden waren, im Klagevortrag bezüglich der Schadenshöhe nicht auf die Kalkulation eines von ihm beauftragten Sachverständigengutachtens berufen.

Er muss in diesem Fall die Schäden konkret und im Einzelfall benennen, so dass nachvollziehbar ist, durch welchen Schadensfall welche Fahrzeugschäden eingetreten sind.

Wurde der Zusammenhang zwischen geltend gemachtem Schaden und streitigem Unfall durch die Gegenseite entkräftet und besteht die Möglichkeit eines anderen Verlaufs des Unfalls liegt die Beweislast über das Zustandekommen und den Umfang des Unfalls beim Kläger.

Es obliegt dem Geschädigtem im Einzelfall darzulegen, welche Fahrzeugschäden ihm durch den Unfall konkret entstanden sind. Der Geschädigte hat insbesondere auszuschließen, das gleichartige Schäden schon früher vorhanden waren. Es besteht kein Raum für eine Schätzung des Schadens nach § 287 ZPO oder die Feststellung eines technischen Minderschadens

(KG Berlin, Beschluss v. 04.01.2011)

Eintrag vom: 16.12.2011

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