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psychischer Schaden als Primärschaden nach Beinaheunfall

Auch ohne körperliche Verletungen kann derjenige, der einen Beinaheunfall als akut bedrohliches Unfallereignis miterlebt, eine Gesundheitsbeschädigung im Sinne einer posttraumatischen Belastungsstörung erleiden.

Bei der Bewertung einer posttraumatischen Belastungsstörung  können dann Symptome wie Schlafstörungen mit alptraumartigen Durchleben des Unfallereignisses, erhöhte Affektlabilität mit vermehrtem Weinen insbesondere in Zusammenghang mit unfallbezogenen Erinnerungenn, Angstgefühlen bei der Teilnahme am Straßenverkehr berücksichtigt werden. Auch dass das beinahe Unfallopfer das für die Person akut bedrohliche empfundene Unfallereignis erstmal verkraften und verarbeiten muss.   

 

Werden diese Symptome durch einen Gutachter als typische Symptome für die Definition einer Posttraumatischen Belastunsstörung nach der internationalen Klassifikation psychischer Störungen  ICD 10 gewertet, kann dies durch das Gericht mitberücksicht werden und zu einem Schmerzensgeldanspruch führen, wenn nachgewiesen werden kann, dass diese Symptome aus dem Beinaheunfall resultieren (AG Hagen, Urt. v. 24.04.2013-19 C 296/11).

Eintrag vom: 10.09.2013

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