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Schadensverteilung bei Streifkollision in Autobahnbaustelle

Kommt es während eines Überholmanövers auf einer Autobahn innerhalb eines Baustellenbereiches  mit verengten Fahrstreifen und gelber Markierung  zu einer Streifkollision zwischen einem überholenden PKW und einem überholten LKW, dann rechtfertigt dies eine Haftungsquote von 50/50, wenn es sich nicht mehr aufklären lässt, welches der beiden Fahrzeuge die jeweils benutzte Fahrspur verlassen hat. Obwohl der LKW aufgrund der größeren Masse und Beite  im Baustellenbereich ein erheblich größeres Gefahrenpotential darstellt, ergibt sich hier für den LKW gegenüber dem PKW keinerlei höhere Betriebsgefahr, wenn auf der schmaleren Überholspur  schneller als der LKW gefahren wird. Hier gleicht  somit die höhere Geschwindigkeit des PKW das erheblich größere Gefahrenpotential des LKW aufgrund dessem Mase und Breite aus, da dass hier hälftige Haftung angenommen werden kann-OLG Oldenburg, Urt. v. 11.05.2012- 6 U 64/12.

 

Eintrag vom: 16.08.2013

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