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Auffahrunfall beim Anfahren wegen Abwürgen des Motors des Vordermannes

Normalerweise gilt, dass derjenige, der auf einen anderen PKW auffährt und einen Auffahrunfall verursacht hundertprozentiges Verschulden an dem Unfall trägt und zu einhundert Prozent für diesen Unfall haftbar gemacht wird.

Ein Mitverschulden des PKW-Fahrers, auf dessen PKW aufgefahren wurde, scheidet demnach aus, außer der Hintermann, das heißt die auffahrende Person, kann beweisen, dass das Verschulden beim Vordermann lag.

Ereignet sich der Auffahrunfall jedoch der Gestalt, dass der PKW-Fahrer des vorausfahrenden PKW erst ein Stück mit seinem PKW anfährt und dann den PKW abwürgt, da er von der Kupplung des Fahrzeuges abgerutscht ist, hat das Landgericht Hagen den Fall so entschieden, dass hier aufgrund des Verursachungsbeitrages des Vordermannes eine Haftung des Vordermannes von 25 % gegeben ist (LG Hagen, Hinweisbeschluss vom 12.12.2012-7 S 100/12).

 

 

Eintrag vom: 07.06.2013

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