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Die Erforderlichkeit eines Sachverständigen bei Verkehrsunfällen

Das Einholen eines Sachverständigengutachtens ist grundsätzlich erforderlich, falls nicht von Anfang an ersichtlich ist, dass sich die Reparaturkosten unter der Bagatellgrenze befinden. Die Bagatellgrenze wird hierbei auf 700,-€ bis 800,- € festgesetzt.

Der Geschädigte hat dann einen Anspruch auf Ersatz der ortsüblichen Sachverständigenkosten.

Nach geltendem Schadenersatzrecht hat der Schädiger dem Geschädigten den Geldbetrag zu ersetzen, der zur Herstellung des Zustandes erforderlich ist, der ohne das schädigende Ereignis bestehen würde.  

Hierzu zählen grundsätzlich auch die Kosten eines Sachverständigengutachtens.

Dies allerdings nur, sofern die Begutachtung erforderlich und zweckmäßig war. 

Etwas anderes gilt nur bei sogenannten Bagatellschäden. Hier wird von einer Schadensminderungspflicht des Geschädigten ausgegangen. Diese Pflicht führt dann zum Absehen des Einholens eines Gutachtens.

Das Gutachten ist dann gegebenenfalls von der Gegenseite nicht erstattungsfähig ( AG Hamm Urt. v. 03.09.2012- 24 C 567/11).

 

 

Eintrag vom: 04.01.2013

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