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Geltendmachen eines Nutzungsausfallschadens bei einem Verkehrsufall ist nicht beliebig lange möglich

Wird auf der Grundlage eines Verkehrsunfalles Nutzungsausfall für den Zeitraum geltend gemacht, in dem der Geschädigte sein KFZ nicht nutzen kann, ist darauf hinzuweisen, dass bei der Berechnung des Nutzungsausfallschadens nicht nur allein auf den Zeitraum der Wiederbeschaffungsdauer abzustellen ist.

Vielmehr ist hier auch der konkrete Nutzungswille zu beachten und mit in diese Berechnung aufzunehmen.

Laut OLG Celle (Urt. v. 13.10.2011-5 U 130/11) ist ein Nutzungsausfall dann nicht mehr ersatzfähig, wenn sich der Geschädigte über sechs Monate Zeit gelassen hat, sich ein Ersatzfahrzeug anzuschaffen.

Hier ist der Nutzungswille bezüglich des zerstörten Fahrzeuges zu verneinen und es ist mit erheblichen Abzügen zu rechnen.

 

 

Eintrag vom: 20.03.2012

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