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Pflichtverteidigungen auch bei Ordnungwidrigkeiten im Jugendgerichtsverfahren möglich

Nach § 68 JGG , § 140 II StPO kann der Richter dem jugentlichen bzw. heranwachsenden Angeklagten einen Pflichtverteidiger beiordnen, wenn die Schwere der angeklagten Tat zu beachten ist oder aufgund der Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage die Mitwirkung eines Verteidigers geboten erscheint.

Bei Verkehrsordnungswidrigkeiten ist die Beiordnung eines Pflichtverteidigers nach Aussage des Landgerichtes Dortmund (Beschl vom 28.06.2011 - 31 Qs- 139 Js 2099/10-37/11) dann  geboten, wenn neben einer Vielzahl von Zeugen auch die Einholung eines Sachverständigengutachters zur Bestimmung der Fahrgeschwindigkeit des Angeklagten für erforderlich erachtet wird.

Eine angemessene Verteidigung des heranwachsenden Angeklagten im Zusammenhang mit den im Gutachten aufkommenden Fragestellungen kann nur mit Hilfe eines Verteidigers  sinnvoll sein.

Eintrag vom: 20.03.2012

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